Aktuelles

Wuppertal – Ronsdorf, den 19.7.2021

Kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail: lars.ihde@web.de

Wuppertal – Ronsdorf, den 19.7.2021

Let the Sun Shine

Das Bundesfinanzministerium macht in einer am 2.6.2021 versendeten Mail an die obersten Landesfinanzbehörden allen, die seit dem 1.1.2004 eine kleine Photovoltaikanlage auf ihrem selbstbewohnten oder unentgeltlich überlassenem Ein- oder Zweifamilienhaus betreiben, das Angebot, eine sog. steuerliche Liebhaberei zu beantragen. Damit sparen sie sich künftig eine steuerliche Gewinnermittlung. Die Kehrseite der Medaille ist, dass auch Verluste, die in einem Jahr anfallen, nicht mehr geltend gemacht werden können.

Umsatzsteuerlich ist nach der sog. Kleinunternehmerregelung lediglich einmal jährlich eine Erklärung abzugeben, in der die Umsätze des laufenden und des Vorjahres an das Finanzamt zu übermitteln sind. Die Umsatzgrenze von 22.000 € lässt sich für eine kleine Anlage kaum reißen. Weitere Voraussetzung ist, dass Abrechnungen keinen Umsatzsteuerausweis enthalten. Es fällt dann keine Umsatzsteuer an. Auch hier gibt es einen Wermutstropfen – der Vorsteuerabzug ist ebenfalls ausgeschlossen.

Lassen Sie sich beraten!

Wuppertal – Ronsdorf, den 21.6.2021

Allen, die diese Website besuchen, wünsche ich einen schönen, wenn auch nicht allzu trockenen Sommer!

Wuppertal – Ronsdorf, den 26.5.2021

Reine Nervensache – drei Jahre später

Gestern vor drei Jahren ist EU-weit die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten, die die Datenschutzrechte der EU-Bürger vereinheitlicht und stärkt.

So erfreulich dies einerseits ist, hat dies andererseits doch für Gewerbetreibende, Freiberufler und Vereine nicht unerheblichen Aufwand zur Folge, wie ein Blick auf die Datenschutzerklärung dieser Website zeigt.

Inzwischen bestehen aufgrund der Coronakrise neue datenschutzrechtliche Herausforderungen (Stichworte: Corona-Warn-App, Luca-App), die wir alle uns bei Inkraftreten nicht haben vorstellen können.

Dennoch eine gute Zeit für die informationelle Selbstbestimmung, wie das Bundesverfassungsgericht den Datenschutz treffend bezeichnet hat!

Wuppertal – Ronsdorf, den 4.4.2021

Allen, die diese Website besuchen, wünsche ich eine schöne Osterruhe!

Wuppertal – Ronsdorf, den 20.3.2021

Allen, die diese Website besuchen, wünsche ich einen schönen und gesunden Frühling!

Wuppertal – Ronsdorf, den 15.2.2021

Alaaf, Helau und Wuppdika – schön wärs !

Wuppertal – Ronsdorf, den 12.1.2021

Für ein paar Euros mehr

Bundestag und Bundesrat haben   für  das aktuelle Steuerveranlagungsjahr 2020 den steuerlichen Grundfreibetrag von 9.168 € bei Singles und 18.336 € bei Verheirateten auf 9.408 € bzw. 18.816 € angehoben. Dies ist keine reine Mildtätigkeit, sondern die Gesetzgebungsorgane sind verpflichtet, das Existenzminimum den gestiegenen Lebenshaltungskosten anzupassen. Der Grundfreibetrag kommt nicht nur Niedrigverdienenden zugute, sondern allen Steuerzahlenden, da künftig erst auf das zu versteuernde Einkommen, welches 9.408 € bzw. 18.816 € übersteigt, eine Steuerschuld entsteht. Menschen, die Kapitaleinkünfte über dem Sparerpauschbetrag von 801 € bzw. 1.602 € haben, deren zu versteuerndes Einkommen aber den Grundfreibetrag nicht übersteigt – in erster Linie betrifft dies Rentenbeziehende – können sich das zunutzemachen, indem sie sich vom Finanzamt eine Nichtveranlagungsbescheinigung ausstellen lassen. Die Bank behält dann keine Steuern auf die Kapitalerträge ein.

Lassen Sie sich beraten!

Wuppertal – Ronsdorf, den 23.12.2020

Allen, die diese Website besuchen, wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Übergang!

Wuppertal – Ronsdorf, den 4.11.2020

Wem die Stunde schlägt

Seit dem vergangenen Jahr haben sich die Abgabefristen verlängert:

Die Do-It-Yourself- (ohne Steuersoftware) bzw. Thermomixtypen (mit Steuersoftware) unter den Steuerpflichtigen konnten ihre  aktuelle Einkommensteuererklärung  2019 spätestens bis zum 31.07. statt wie im vorigen Jahr zum 31.05. abgeben.

Wer hingegen seine Steuererklärung mit Hilfe eines Steuerberaters erstellen lässt, hat bundesweit bis zum 1.3.2021 Zeit. Noch 2018 war in diesen Fällen in den meisten Bundesländern die Erklärung bis zum Jahresende abzugeben.

Allerdings können Finanzämter die Steuererklärung vorab anfordern.

Die Kehrseite der Medaille ist, dass jetzt bei nicht rechtzeitiger Abgabe grundsätzlich ein Verspätungszuschlag festzusetzen ist – bisher hatten die Finanzbeamten hier Ermessen.

“Was Du auch machst, mach es nicht selbst!”, wussten schon die Deutschrocker von Tocotronic.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Wuppertal – Ronsdorf, den 14.10.2020

Bitte bleiben Sie zu Hause

In Pandemiezeiten mit verstärktem Home Office ist eine Anweisung der Finanzverwaltung von 2013 aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht, die verstärkt anzuwenden ist.

Wer mehr als zwei Tage pro Woche im Heimbüro statt in seinem Betriebsbüro arbeitet, kann grundsätzlich Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer geltend machen. Aber auch wer weniger als drei Tage zu Hause zubringt, kann entsprechende Aufwendungen absetzen, wenn er – etwa durch eine Bescheinigung des Arbeitgebers – nachweist, dass ihm in dieser Zeit beispielsweise durch eine Reduktion der Bürozeiten aus Infektionsschutzgründen kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung gestanden hat; in diesen Fällen ist der Abzug allerdings auf 1.250 € begrenzt.

Die übrigen Voraussetzungen für ein steuerlich abziehbares Arbeitszimmer sind auch nicht ganz ohne Fallstricke.

Lassen Sie sich daher beraten, wenn Sie bequem von zu Hause aus Steuern sparen wollen.

Wuppertal – Ronsdorf, den 22.9.2020

Allen, die diese Website besuchen, wünsche ich einen Goldenen (wenn auch nicht zu warmen und trockenen) Herbst!

Wuppertal – Ronsdorf, den 30.8.2020

Wirecard lässt grüßen

Anleger, die mit ihren Aktien einen Totalverlust erleiden,  wie es bei dem einstigen Hoffnungsträger Wirecard nach der Insolvenz zu befürchten ist, haben ab dem Veranlagungszeitraum 2020 ein Trostpflaster. Diese Verluste können mit Kapitalerträgen aller Art verrechnet werden. Allerdings ist die Verrechnung auf 10.000 € pro Jahr begrenzt, wobei nicht verrechnete Verluste ins Folgejahr vorgetragen werden.

Deutlich schlechter dran sind diejenigen, die einen solchen Totalverlust in vorangegangenen Anlagezeiträumen erlitten oder ihre Aktien mit hohem Verlust verkauft haben. Hier ist eine Verrechnung grundsätzlich nur mit Veräußerungsgewinnen aus Aktienverkäufen möglich.

Wenn Sie Ihre Verluste steuerlich optimal verwerten wollen, sprechen Sie mit einem Steuerberater.